Aktueller Festgeld Vergleich 2017 – Finden Sie das beste Festgeldkonto!

Die gesetzliche Mindestzeit für eine Festgeldanlage beträgt einen Monat. Eine Obergrenze für die Laufzeit eines Festgeldkontos, das alternativ auch Termineinlage genannt wird, gibt es nicht. Die Kreditinstitute legen einen individuellen Festgeld-Höchstbetrag fest, zum Beispiel 100.000 EUR und mehr, teilweise bis 500.000 EUR. Das Festgeldkonto selbst ist ein Sparkonto mit Erfolgsgarantie ohne irgendein Risiko. Jeder Vertrag über das Festgeldsparen berücksichtigt als feste Bestandteile den zu sparenden Festgeldbetrag, die Sparlaufzeit sowie den Festgeldzinssatz. Der Sparer kennt somit auf Euro und Cent genau die Rendite seiner Festgeldanlage zum Vertragsende. Für einen Festgeldvergleich ist in erster Linie der Habenzinssatz von Interesse. Darin unterscheiden sich die Angebote der Banken und Sparkassen am Ort von denen der Onlinebanken und der Direktbanken im Internet. Ein direkter Vergleich möglichst vieler Angebote ist ausschließlich im Internet möglich. Auf den Onlineplattformen für Festgeldanlagen werden nach wenigen Eingaben mehrere Dutzend Anbieter mit ihren Produkten angezeigt. Sie lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien sortieren wie nach Zinssatz, Zinsertrag oder nach Laufzeit.

Banken im Internet mit deutlich besserem Zinssatz

FestgeldvergleichDie Habenzinsen sind für den Geldanleger der Verdienst dafür, dass er spart und seine Sparsumme der Sparkasse beziehungsweise Bank überlässt. Die arbeitet ihrerseits mit der Geldanlage. Entweder wird das Geld ebenfalls zinsbringend angelegt, oder es wird als Kredit gegen Zinsen verliehen. Das Kreditinstitut weiß anhand der Festgeldverträge recht genau, wie lange mit der Geldanlage gearbeitet werden kann. Das ist ein gravierender Unterschied zum Tagesgeld als einer alternativen Sparvariante. Hier kann der Sparer tagtäglich über die komplette Sparsumme verfügen. Das Kreditinstitut erzielt aufgrund dessen einen deutlich geringeren Zinsgewinn, was sich in den Tagesgeldzinsen widerspiegelt. Zu Zeiten der momentanen EZB-Niedrigzinsphase liegt der Festgeldzinssatz nur bei mehrjährigen Festgeldanlagen deutlich über ein Prozent. Ansonsten müssen sich die Geldanleger bei der Laufzeit bis einem Jahr mit bis zu knapp einem Prozent begnügen. Bei den Filialunternehmen am Ort sind die Zinssätze nochmals sichtbar niedriger. Dafür gibt es mehrere Gründe. Die Filialbanken und Sparkassen sind örtlich sowie regional orientiert. Sie werben mit ihrem Festgeldangebot so gut wie gar nicht im Internet, sondern setzen auf die persönliche Beratung im Kundencenter am Ort. Ein Angebotsvergleich ist so gut wie nicht möglich und auch wenig erwünscht. Die Verwaltungs- und Kostenstruktur der Filialunternehmen ist viel aufwändiger als die der Onlinebanken. Immobilien, Zweigstellen, Nebenstellen, Verwaltung und Personal sorgen für einen, wie es heißt, großen Kostenapparat. Um den zu finanzieren, wird dadurch gespart, dass für Festgeldanlagen ein sehr niedriger Habenzins gezahlt wird. Beim Anlegen der Festgelder werden deutlich höhere Zinserträge erzielt. Die Marge zwischen Zinsgewinn einerseits und Zinszahlung an die Festgeldsparer andererseits ist dementsprechend groß. Das geht zu Lasten des Anlegers. Onlinebanken und Direktbanken hingegen haben eine wesentlich schlankere Geschäftsstruktur und somit auch entsprechend weniger Eigenkosten.

Festgeldkonto online einrichten und verwalten

FestgeldkontoZu jedem Festgeldkonto gehört ein Verrechnungskonto, das auch als Referenzkonto bezeichnet wird. Es ist das Girokonto des Sparers. Je nach Kreditinstitut kann das bei der Hausbank schon vorhandene Girokonto dazu benutzt werden. Andere Banken erwarten, dass bei ihnen ein zusätzliches Girokonto eröffnet wird. Wenn das vom Festgeldsparer auch noch als Gehaltskonto für den laufenden Zahlungsverkehr genutzt wird, dann ist das umso willkommener. Die Kontoeröffnung ist online mit wenigen Eingaben möglich. Nach dem Kreditwesengesetz KWG muss das Kreditinstitut die Identität des neuen Kunden prüfen. Das geschieht mit dem Videoident- oder mit dem Postident-Verfahren. Die anschließende Kontoverwaltung erfolgt ebenfalls online oder mobil. Der Aufwand mit dem Festgeldkonto ist für beide Seiten denkbar gering. Aus diesem Grunde muss das gute Festgeldkonto samt dem Girokonto kostenlos sein. Eins wie das andere darf weder einmalige noch laufende Kosten verursachen. Wer keinen Onlinezugang zum Internet hat, der muss sich notgedrungen mit den Angeboten am Ort und somit auch mit dem entsprechend geringeren Zinsertrag begnügen. Wir haben für Sie die besten Konten in unserem Girokonto Vergleich zusammengefasst.

Einlagensicherung auch für das Festgeldkonto

In Deutschland sowie in vielen europäischen Ländern gilt eine gesetzliche Einlagensicherung. Demgemäß sind Spareinlagen wie das Festgeldsparen bis zur Höhe von 100.000 EUR je Festgeldkonto vor einer Bankeninsolvenz geschützt, in dem Sinne sicher. Für den Sparer besteht somit kein Risiko, bei den betreffenden Kreditinstituten sein Geld auch für mehrere Jahre fest anzulegen. Beim Festgeldvergleich ist die Einbeziehung dieser Einlagensicherung ein Muss. Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zeigen, dass der private Gläubiger keine Chance hat, sein Erspartes vor Gericht oder beim Insolvenzverwalter zu erstreiten. Viele seriöse Banken begrenzen die Höhe des Festgeldkontos auch deswegen auf den Betrag von 100.000 EUR, weil diese Sparsumme automatisch einlagengesichert ist.

Festgeld ist vertraglich gebunden

FestgeldzinsenDer Geldanleger hat kaum eine Chance, vorzeitig, also vor Vertragsablauf über das Festgeld verfügen zu können. Die vertragliche Einzahlung auf das Festgeldkonto ist juristisch ein Dauerschuldverhältnis. Nach § 314 BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches sind solche Dauerschuldverhältnisse nur aus wichtigem Grund ohne Kündigungsfrist kündbar. Solche Gründe sind das Ableben des Kontoinhabers, oder dessen Bezug von ALG II beziehungsweise von anderen vergleichbaren Transferleistungen. Dadurch entstehen dem Kreditinstitut sowohl Einnahmeverluste als auch Personal- und Verwaltungskosten. Die muss der Festgeldsparer bezahlen, was die bisherige Rendite schmälern bis hin zu neutralisieren kann. Im ungünstigsten Fall verringert sich durch eine vorzeitige Kündigung die Festgeldsumme als solche. Dem Sparer muss bewusst sein, dass er sein Festgeld für die vertragliche Laufzeit auf jeden Fall erübrigen kann.

Festgeldzinsen, Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag

Der Zinsertrag auf dem besten Festgeldkonto ist eine garantierte Einnahme. Die muss der Sparer als Ertrag aus Kapitalvermögen versteuern. Die Abgeltungssteuer beträgt 25 Prozent des Ertrages, der sich noch um den 5,5 prozeitigen Solidaritätszuschlag verringert. Dem Sparer bleiben also knapp Dreiviertel von seinem Zinsgewinn. Steuer und Zuschlag werden normalerweise direkt vom Kreditinstitut an das Finanzamt überwiesen. Das kann der Geldanleger durch einen Freistellungsantrag, kurz FSA vermeiden. In diesem Fall übernimmt er die Versteuerung des Ertrages im Rahmen seiner jährlichen Einkommensteuererklärung.

Festgeldanlage verlängert sich automatisch

Festgeld PrämieIn dem Festgeldkontovertrag ist vereinbart, ob der Vertrag automatisch ohne Kündigung endet, oder ob er gekündigt werden muss. Das ist von Bank zu Bank unterschiedlich und sollte besonders dann beachtet werden, wenn der Sparer nach Vertragsende über das Festgeld verfügen möchte. Festgeldanlagen ohne Kündigung verlängern sich automatisch um meistens dieselbe Vertragslaufzeit zu den beim Vertragsende geltenden Vertragsbedingungen. Diese Situation wird unangenehm und kostspielig, sofern das Festgeld in absehbarer Zeit benötigt wird. Dann handelt es sich um eine vorzeitige Kündigung gemäß § 314 BGB.

Fazit zum Festgeldvergleich

  • Mit Blick auf die vielfältigen Vorteile dieser heutigen Sparform hat das Sparbuch, wie es genannt wird, ausgedient.
  • Festgeldsparen ist für jeden geschäftsfähigen Bürger möglich.
  • In jungen Jahren eröffnen die Erzieher das Festgeldkonto und übertragen dem jugendlichen Sparer die Kontoverfügung.
  • Der Onlinevergleich im Internet zeigt deutlich, dass mit Blick auf die Zinsentwicklung eine Festgeldanlage nicht länger als zwei bis höchstens drei Jahre laufen sollte.
  • Danach wird erneut verglichen und der dann zinsgünstigste Festgeldvertrag neu abgeschlossen.

Mit unserem Festgeldrechner vom August 2017 können Sie immer die aktuellen Zinserträge berechnen.

Festgeld Vergleich am 25. Oktober 2016 ist bewertet mit 5.0 of 5